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Aktuelles

10.05.2016

Kooperation mit dem "ambulanten Hospizdienst"


Das Alten- und Pflegeheim Haus Entenhof, vertreten durch den Heim- und Pflegedienstleiter Uwe Jung, und der Ambulante Johanniter-Hospizdienst für Morsbach/Reichshof/Waldbröl, vertreten durch den Regionalvorstand Steffen Lengsfeld, haben am 1. Mai 2016 eine Kooperationsvereinbarung getroffen.

„Leben bis zuletzt“ bedeutet, nicht nur frei zu sein von Schmerzen und anderen schwerwiegenden Symptomen, es heißt auch, Wertschätzung und Achtung zu erhalten – unabhängig von Alter, Kultur, Glauben sowie körperlicher und geistiger Verfassung.Schwerstkranke und Sterbende werden vom Hospizdienst und von der Betreuungseinrichtung mit besonderer Fürsorge und Kompetenz begleitet.

Gemeinsame Begleitung bedeutet auch gegenseitige Anerkennung und Wertschätzung von Personen, Profession und Qualifikation.

Die Kooperation zwischen beiden Einrichtungen beinhaltet das Zusammenführen von Menschen, Strukturen und Mitteln im Sinne einer würdevollen und qualifizierten Begleitung der Bewohner und ihrer Angehörigen.

Das gemeinsame Ziel der Kooperation ist die Gewährleistung einer würdevollen Begleitung schwerstkranker und sterbender Bewohner, die Unterstützung der haupt- und nebenamtlichen Mitarbeiter, und die Beratung und Begleitung von Angehörigen.

Das langfristige Ziel ist die nachhaltige Implementierung einer hospizlichen und palliativen Kultur in der Betreuungseinrichtung.

Koordinatorin Sabine Achenbach vom Ambulanten Hospizdienst ist Ansprechpartnerin für die Betreuungseinrichtung. Sie wird von der Betreuungseinrichtung kontaktiert, wenn Begleitungsbedarf besteht.

Sie trägt dann Sorge für den Einsatz eines ehrenamtlichen Mitarbeiters und dessen weitere fachliche Begleitung. Ehrenamtliche Mitarbeiter werden nicht ohne Beauftragung der Koordinatorin tätig.

Die Begleitung erfolgt auf Wunsch der Bewohner, wenn dies nicht möglich ist, auf Wunsch der Betreuerin/des Betreuers bzw. der Angehörigen. Ebenso erfolgt der Einsatz immer mit dem Wissen der bereichszugehörigen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und in Absprache mit ihnen.

Koordinatorin Sabine Achenbach hat den Ambulanten Hospizdienst den Angehörigen beim Angehörigenabend am 27. April 2016 im Haus Entenhof vorgestellt. Dabei hat Sie darauf hingewiesen, dass der Ambulante Hospizdienst über die Krankenkassen und über Spenden finanziert wird und somit keine zusätzlichen Kosten für die Betreuungseinrichtung, die Bewohner oder die Angehörigen entstehen.

Die Heimleitung Uwe Jung betonte, dass die zusätzliche ehrenamtliche Betreuung sterbender Bewohner durch den Ambulanten Hospizdienst für Bewohner, Angehörige und besonders auch für die Pflegemitarbeiter eine Bereicherung und gleichzeitig auch eine Entlastung bedeutet. Besonders freue er sich auf den gegenseitigen Austausch und damit auf die Förderung einer hospizlichen und palliativen Kultur in der Einrichtung.

Uwe Jung (Heimleitung)

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